Nvidia Maxwell: Auslieferung der neuen Grafikkarten angeblich im März 2014
Die englischsprachige Webseite Fudzilla will in Erfahrung gebracht haben, dass Nvidia die Grafikkarten der kommenden Maxwell-Generation vor Ende März 2014 auf den Markt bringen wird. Die offizielle Veröffentlichung wäre somit auf Nvidias GPU Technology Conference denkbar. Weiterhin gebe es noch keine stichhaltigen Informationen, welcher Fertigungsprozess zum Einsatz kommen wird.
Vor einigen Wochen hat Nvidia mit der Geforce GTX 780 Ti die aktuelle Kepler-Architektur in Form des GK110 auch für den Endkundenmarkt ausgereizt, wohingegen für den professionellen Einsatzzweck bereits die Quadro K6000 verfügbar war. Im nächsten Jahr soll Kepler von Maxwell abgelöst werden, bei dieser GPU-Architektur hat Nvidia bereits eine Vervierfachung der Double-Precision-Performance pro Watt in Aussicht gestellt. Ansonsten halten sich die offiziellen Informationen noch stark in Grenzen.
Aktuell geht man davon aus, dass Grafikkarten auf Basis der Maxwell-Architektur im Laufe des nächsten Frühjahrs erscheinen wird, was Fudzilla nun bestätigt wissen will. Laut diversen Quellen, die ungenannt bleiben, plane Nvidia, die neuen Grafikkarten vor Ende März des kommenden Jahres an Endkunden auszuliefern. Das beißt sich etwas mit der Annahme, die offizielle Vorstellung könne auf Nvidias nächster GPU Technology Conference sein (diese findet Ende März statt), bei der als Programmpunkt derweil “What’s Next in GPU Technology” eingetragen ist - was also bei den Grafikkarten als nächstes ansteht. Eine echte Verfügbarkeit im Handel zeitgleich zur Vorstellung auf einer Hausmesse erscheint nicht plausibel.
Unstimmigkeit herrscht immer noch bei der Frage, ob Maxwell in 20 oder 28 Nanometer produziert wird. Der 20-nm-Prozess soll Anfang des nächsten Jahres bei Auftragsfertiger TSMC verfügbar sein. Sollte die neue Generation tatsächlich im März großflächig verfügbar sein sollte, scheint der aktuelle Fertigungsprozess realistischer, da die Produktion dann schon einige Monate gelaufen sein sollte. Handelt es sich jedoch um einen sogenannten Paper-Launch, wo nur sehr wenige Stückzahlen zu Beginn verfügbar sein werden, wäre ein Shrink durchaus möglich.



