Prozessor übertakten

Viel Glück mit deinem Athlon X2 !! Gute Arbeit mit dem OC !!

was sonst? Schokolade oder was 8) 8) 8)

Noe. Ich dachte eher an Zahnpaster? :smiley:
ForrestGump danke :slight_smile:

ich frage mich gerade wie du das hin bekommen hast =o
hatte GENAU dasselbe board mitn 4 kerner
hab versucht zu übertakten… was ist … abgestürzt und oft instabill
hab mit anderen darüber discutiert und sie meinten → Mainboard wär nicht darauf ausgelegt

hab mir jetzt das Asus Formula 4 mainboard geholt alles läuft perfekt (ausser ne kleine makke → nach 2-3 Battlefield stunden → Blackscreen , nein kein Bluescreen sondern Blackscreen o0)

BS kommt nicht vom Board, das ist ein “aussetzer” vom Grafiktreiber, der schmiert sozusagen ab resettet sich dann und Bild kommt wieder, hatte ich auch vor einer weile, versuch mal einen anderen Treiber, fals nich anderst mal nen Betatreiber probieren

mfg

ah ok werde ich mal ausprobieren

Einleitung:

Fast jeder User hat es eines Tages den Wunsch nach mehr Leistung. Wer sich nicht so gut auskennt kauft neu, und andere versuchen mithilfe des Übertaktens einzelner Komponenten die Rechenleistung zu erhöhen. Hier soll es um den Prozessor (CPU) gehen. Bevor ich jedoch erkläre wie man das macht, möchte ich vorher einige allgemeine Worte verlieren:

Jede CPU ist einzigartig. Es gibt niemals eine Garantie dafür welche Werte die CPU erreichen kann, nur Erfahrungen aus denen sich eine Tendenz ableiten lässt. Im schlimmsten Fall läuft die CPU standardmäßig auf 2200 MHz und verweigert bei 2210 MHz den Dienst. Die Güte einer CPU kann man von außen nicht erkennen. Nur durch probieren lässt sich die Grenze finden. Doch bevor man nach mehr Leistung dürstet, sollte man feststellen, ob die eigene Hardware nicht mit angezogener Handbremse läuft. Möglicherweise läuft die CPU nur mit einem Kern (besonders bei älteren Rechner mit Win XP anzufinden), oder taktet die CPU möglicherweise nicht hoch, da zu viele Kerne vorhanden sind, die Anwendung aber zu alt ist diese auf eine Mindestniveau auszulasten um in einen höheren P-State zu schalten. Um diese Fragen zu klären, benutzt ein bis zwei Benchmarks eurer Wahl, sucht nach Ergebnissen mit eurer CPU und vergleicht die Werte. Z.B könnt ihr 3DMark oder Cinebench verwenden. Liegen eure Werte deutlich (mehr als 20% bei Standardtakt und ähnlicher Speicherbestückung) unterhalb der gefunden Ergebnisse, solltet ihr dem Problem auf den Grund gehen bevor ihr ans übertakten geht.

Das übertakten jeder Komponente im PC führt zum Verlust der Garantie/Gewährleistung. Außerdem steigt der Energieverbrauch immer wesentlich stärker an, als die Leistung die gewonnen wird. Außerdem verringert das übertakten die Lebensdauer der CPU und zu starkes übertakten kann die CPU sofort irreparabel beschädigen. Bevor ihr also mit dem übertakten beginnt, habt die Kehrseite der Medaille immer im Hinterkopf.

Voraussetzungen:

Bevor man übertaktet sollte man einige Dinge im Vorfeld abklären. Wie bereits erwähnt steigt der Energiebedarf bei übertakten. Jedem sollte der erste Hauptsatz der Thermodynamik bekannt sein, der besagt, dass Energie nicht verloren gehen kann sondern nur umgewandelt wird. Aus der elektrischen Energie wird also thermische Energie (Wärme). Diese Wärme muss durch leistungsstarke Kühlung abgeführt werden, sonst erhöht sich die Gefahr eines Hitzetodes. Außerdem muss euer Netzteil die benötigte Energie bereitstellen können. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob Kühler oder Netzteil ausreichend sind fragt im entsprechenden Forum nach.

Hinweise:

Da das Freischalten von Kernen und Cache kein Übertakten im klassischen Sinne ist, werde ich darauf in diesem How-To nicht eingehen
Ich übernehme keine Haftung für Schäden an eurer Hardware. Jegliches Übertakten geschieht auf eigene Gefahr.
Achtet während des Übertakten auf die CPU Temperatur, Abstürze können auf zu hohe Temperaturen zurückgeführt werden. Je nach Sockel und Modell unterscheidet sich die “Maximum operating temperature”. Bis 60°C ist in jedem Fall bedenkenlos. Ab 65°C sollte über eine bessere Kühlung nachgedacht werden.